• Yvonne

Routinen sind langweilig und engen ein - oder etwa nicht?


Routinen empfindest du eher als festen Rahmen, welcher dich einengt. Wahrscheinlich hast du auch das Gefühl, dass dich Routinen langweilen könnten.

Die Vorstellung immer wieder gleiches zu tun, ist für dich nicht angenehm. Und doch gibt es Tage an denen dich das kreative Chaos auch mal stört. Oder du wünscht dir dich nicht dauernd zu verzetteln.

Und so bist du immer wieder im Zwiespalt, da du einerseits deine kreative Seite ausleben möchtest und andererseits gerne strukturiert wärst.


 

Was sind Routinen überhaupt?


Laut Duden sind Routinen:

  • durch längere Erfahrung erworbene Fähigkeit, eine bestimmte Tätigkeit sehr sicher, schnell und überlegen auszuführen

  • [technisch perfekte] Ausführung einer Tätigkeit, die zur Gewohnheit geworden ist und jedes Engagement vermissen lässt

Das bedeutet, dass man etwas wie z.B. Fahrrad fahren regelmäßig ausübt. Je öfter du es machst, desto sicherer wirst du beim fahren. Dadurch wird es so im Kopf abgespeichert, dass du es zukünftig ohne nachdenken ausführt. Und mit der Zeit wird die Routine zur Gewohnheit. Du machst das dann einfach automatisch sobald du dich auf


Mit Routinen kannst du dir einen regelmäßigen Tagesablauf aneignen. Putzroutinen oder auch regelmäßiges trinken. Oder auch Sport. Und je öfter du etwas tust


Routinen bremsen deine Kreativität?


Du steckst mitten in einem Projekt. Hast einen kreativen Schub und dann fällt dir ein, dass du ja noch deine Putzroutine machen solltest. Aber du hast so gar keine Lust darauf.

Dein aktuelles Projekt fasziniert dich einfach gerade mehr. Also arbeitest du einfach Weiter daran.


Aber du fühlst dich, als ob du schon wieder versagt hast, da du deine Routine schon wieder nicht eingehalten hast. Oder du unterbrichst dein Projekt, setzt deine Routine um, aber kommst danach einfach nicht mehr so richtig wieder in dein Projekt rein. Es kann auch vorkommen, dass du vor lauter Routinen überhaupt keine Zeit mehr für deine Projekte und Kreativität hast.


Und du hast wieder mal das Gefühl, dass Routinen dich nur bremsen und einengen. Vielleicht langweilen dich manche Routinen auch und deswegen schiebst du diese immer wieder vor dich her. Und wenn es ganz schlimm ist, schiebst du sowohl deine Routinen als auch deine Projekte vor dich her,


 

Was nun?

Überprüfe mal deine Routinen.


  • Sind es zu viele Routinen und füllen daher deinen Tagesablauf schon ziemlich aus?

Bist du vielleicht die ganze Zeit damit beschäftigt irgendwie deinen Alltag zu wuppen? Erst die Putzroutine, dann ab zum Einkaufen. Bloß nicht den Sport vergessen, der Friseurtermin steht auch an. Möglichst trendig kochen, wieder alles aufräumen - ach ja und dann noch in dein Journal schreiben….

Dann solltest du dir überlegen, welche eigentlich zu viel sind. Und dir keinen Spaß machen. Sortiere sie aus.

Oder passe die Häufigkeit der Durchführung an. Statt täglich oder jede Woche - vielleicht reicht es ja auch alle zwei Wochen.


  • Sind es die falschen Routinen?

Machst du zum Beispiel deine Sportroutine weil es dir Spaß macht und gut tut. Oder machst du sie weil “alle“ deine Bekannten es machen und es gerade eben trendig ist? Falls das zweite auf dich zutrifft, dann lass es einfach sein. Denn die Routinen sollten zu dir passen und nur dann können sie dich unterstützen.


  • Du verwendest zu viel Zeit für Routinen?

Notiere dir mal die Zeit, welche du für deine Routinen aufwendest. Dann überlegst du dir wieviel Zeit du gerne dafür Investieren möchtest Und dann schaust du beide Listen an und überlegst, wo du die Zeit anpassen kannst und wo sie so bleiben muss wie es ist.


Stelle dir einen Timer und wenn das Signal kommt, beendest du deine Routine. So verlierst du dich nicht in ihr und bleibst gut im Zeitplan. Plane deinen Tag nicht zu voll und denke auch an ausreichend Zeit für deine Projekte.


  • Routinen bremsen dich?

Prüfe mal nach ob das wirklich stimmt. Denn die meisten Routinen verschaffen dir mehr Freizeit für deine kreativen Projekte. Zum Beispiel, wenn du regelmäßig deine Ablage erledigst, brauchst du viel weniger Zeit dafür. Und Du kannst das was dir Spaß macht umsetzen, ohne ständig noch daran zu denken, dass du eine Rechnung überweisen musst oder noch Papiere für die Steuer zusammenstellen solltest.


Daher verschaffen dir die richtigen Routinen, welche zu dir und deinem Tagesablauf passen viel mehr Freizeit als du denkst. Überlege welche Routinen dich unterstützen und wobei. Plane dir deine Woche und verteile diese so, dass du sie bewältigen kannst ohne dass sie dich überfordern.

Und bleibe dran. Es kann sich am Anfang sich noch anstrengend anfühlen, aber mit der Zeit werden die Routinen zu einer Gewohnheit, welche dich ideal unterstützt.



 

Tipp:

In der Facebookgruppe https://www.facebook.com/groups/kreativ.organisiert.die.austauschgruppe/

schaffen wir aktuell die Grundlage für eine gute Routine.

Gemeinsam machen erarbeiten wir eine zu uns passende Ordnerstruktur- sowohl analog als auch digital. Entrümpeln unseren „Papierkram“ und werden später eine passende Routine dazu einführen. So werden wir weniger Zeit in Zukunft dafür brauchen und mehr Zeit für unsere kreativen Projekte haben.


Du bist herzlich eingeladen mitzumachen und kannst jederzeit dazu kommen.




 

Autor: Yvonne Wittner










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